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Vor einem knappen halben Jahrhundert habe ich in Rumänien das Licht der Welt erblickt..

Mit achtzehn Jahren bin ich nach Deutschland übergesiedelt – zu dieser Zeit war ich schon mit dem Virus der Fotografie infiziert. Aber es sollte noch ein knappes Jahrzehnt dauern, bis ich die ersten Stereofotos meines alten Schulfreundes Nelu zu sehen bekam – und ich war sofort Feuer und Flamme für dieses tolle Medium! – Mein Freund Nelu war es auch, der mir die erste selbst gebaute Stereokamera, basierend auf zwei russischen SMENA-8-Plastikkameras, aus Rumänien zukommen ließ. 

Von diesem Tag im Jahr 1988 an war ich der Stereofotografie verfallen. Wo auch immer ich war, ich genoss das Abenteuer des Sehens, des räumlichen Sehens, konnte es auf Dias festhalten und wollte mich mit meiner Freude mitteilen. 

Im Lauf der Jahre habe ich technisch „aufgerüstet“, es kamen die exzellenten Stereo-Spiegelreflexkameras von Fritz O. dazu, später auch eine „Stereo Realist“. Eine „Super Duplex“, eine „Belplasca“ und eine „Sputnik“ rundeten meinen Gerätepark ab. Aber eines fehlte mir: ein Gerät, mit dem ich in die Nähe fotografieren konnte: ein Porträt eines Menschen, eine Blüte oder einen Schmetterling zu fotografieren, war mit all diesen Geräten nahezu unmöglich. Nirgends auf dem Markt war ein funktionsfähiges und bezahlbares Gerät zu finden, und ich war bei weitem nicht der Einzige, dem an solchen Fotos in einem Zwischenbereich - also keine Standard-Stereofotografie, aber auch keine Makros im hohen Abbildungsmaßstäben – gelegen war. Als schließlich Fritz einen solchen Vorsatz für seine doppelte Yashica FX-D entwickelte, war ich leider nicht mehr unter seinen Kunden – er hat nur eine Handvoll davon gebaut. Fritz starb viel zu  früh im August 2006. 

Der Mangel an einer Kamera für den Nahbereich hat mich nicht daran gehindert, im Lauf der Jahre mehrere Zigtausend Stereo-Dias aufzunehmen, von den Reisen, die ich machen konnte, aber auch von der Schönheit der heimischen Landschaft und Natur und - last but not least – von der weiblichen Schönheit. 

Als die digitalen Kameras erschienen und erschwinglich wurden,  begann ein neues Zeitalter, und kurze Zeit später konnte ich mit meinen ersten Sony DSC-V1 Digitalkameras selber die Aufnahmebasis bestimmen. Mit einem ersten sperrigen Spiegelaufbau gelangen mir die ersten Nahaufnahmen – es war wie eine Offenbarung! Viele Tausend Digitalbilder entstanden und warten heute auf meinen Festplatten und CDs, DVDs darauf, gesehen zu werden. 

Heute, da die ersten „richtigen“ digitalen Stereokameras der Marke Fuji und auch von anderen Herstellern auf dem Markt sind, ist es mir gelungen, zuerst den Prototypen eines kompakten und alltags- und reisetauglichen Zusatzgerätes zu entwickeln, mit dem ich die Grenzen der  Fuji Real 3D W1 und später der W3 ganz erheblich erweitern konnte. Ein kleiner Teil der Ergebnisse, die ich – vorwiegend mit dem Prototypen von MarCEL – aufgenommen habe, ist unter „Beispielbilder“ zu sehen. Das Konzept hat sich im rauen Umfeld einer ausgedehnten Rucksackreise durch Südamerika bestens bewährt.

Dieser erste Erfolg brachte mich dazu, Anfang 2010 mit der Entwicklung eines serientauglichen MarCEL Nahvorsatzes zu beginnen – und niemand sollte die Menge Arbeit unterschätzen, die dahinter steht! Das Prinzip ist einfach, doch auch hier steckt der Teufel im Detail, es müssen viele Überlegungen zur Konstruktion, Funktion, Zuverlässigkeit, Robustheit, Montierbarkeit, Justage, Beschaffbarkeit, Materialien, Lieferanten, zur Verwaltung, zeitlichen Planung, Strategie, Werbung, Verpackung und Versand etc.  angestellt werden – und bekanntlich hängt ja alles mit allem zusammen :-)

Gleichzeitig reifen immer wieder neue Ideen in mir heran, wie ich den bestehenden MarCEL Nahvorsatz weiter verbessern kann bzw. welche neuen Geräte für die Zukunft denkbar sind. (aber darüber will ich hier noch nicht berichten ;-)

 

All dies wäre nicht möglich gewesen ohne die Geduld und die Ermutigungen von der besten  aller Freundinnen! 

Danke Dir, mein Schatz!